Großefehn und seine Ortschaften

Ostgroßefehn

 

Die Ortschaft Großefehn ist das Zentrum der Einheitsgemeinde. Markante Bauten sind das 1981 eingeweihte "Bürgerhaus" mit Veranstaltungssaal, Bücherei mit Mediothek und Sozialstation, das neugestaltete Einkaufszentrum sowie das vollkommen restaurierte "Compagniehaus", in dem früher die Fehnherren tagten. Gegenüber dem "Compagniehaus" steht die Windmühle und vor der Mühle im Kanal liegt das Pfannkuchenschiff "Antje". Im vorderen Teil des Müllerhauses befindet sich das Büro der Tourist-Information. Nicht weit entfernt befindet sich die "Huf- und Wagenschmiede Striek". Die Nachbildung einer Helling im Westen der Ortschaft sowie die "Arend-Hoppe-Hügel" (von oben schönes Fotomotiv), der um 1835 zu Ehren des damaligen Fehndirektors aufgeschüttet worden ist, runden das Bild der Ortschaft ab. Nördlich Ostgroßefehns befindet sich das Naherholungsgebiet "Hooge Brinken" mit Wanderwegen.

 

 

 

Spetzerfehn

 

Paradestück dieser Ortschaft ist die von Müllermeister Theodor Steenblock betriebene, noch teilweise mit Wind mahlende Mühle, die von kleinen Gruppen gegen Entgelt besichtigt werden kann. Unweit der Mühle entstand die im weiten Umkreis einzige Kastenschleuse wieder neu. Diese und die zahlreichen Klappbrücken sowie die Schleuse III im Osten der Ortschaft wurden im Rahmen des Fehnlandschaftsprogramms errichtet.

 

 

 

Strackholt und Fiebing

 

Strackholt ist ein altes Bauerndorf mit auf einem Hügel stehender Kirche aus der Mitte des 13. Jahrhunderts. Die Kirche enthält einen Barockaltar von 1654 und einen Bentheimer Taufstein. Ein kleines Wäldchen mit dem Namen "Hilgentholt" lädt zum besinnlichen Verweilen ein. Inmitten Strackholts steht eine mächtige, mehrere Jahrhunderte alte Dorfline. Bekannt wurde die Ortschaft durch die Aktivitäten der "Folk-Alternative", die regelmäßig Veranstaltungen in der Schule durchführt. Die Ortschgaft Fiebing ist eine 200 Jahre alte Moorkolonie.

 

 

 

Timmel

 

Der Ort selber ist etwas 1000 Jahre alt und seit etwa zwei Jahrzenten das Zentrum des Fremdenverkehrs in Großefehn. An fremdenverkehrlichen Einrichtungen seien der Campingplatz mit seinem Bootshafen, beide am Timmeler Meer gelegen, die Alte Seefahrtschule, die Alte Dorfschule in der Ortsmitte, die Reithalle, das Ausflugsschiff "Gretje", die Ferienhäuser und Ferienwohnungen sowie die Hotels und Gaststätten genannt. Die Ortschaft ist ein staatlich anerkannter Erholungsort.

 

 

 

Westgroßefehn

 

Die Ortschaft ist die Urzelle des heutigen Großefehns. Vor ca. 360 Jahren begannen in der Nähe des heutigen "Fehnmuseums Eiland" die ersten Arbeiten zur Abtorfung des Moores. Heute zeigt sich dem Urlauber ein typisches Fehnbild mit Klappbrücken, einer Windmühle und der Schleuse mit hübschen Fotomotiven. Entlang der durch den Ort führenden Straße und dem Kanal sind hübsche Kapitäns- und Bürgerhäuser zu sehen. Auch Westgroßefehn ist ein staatlich anerkannter Erholungsort.

 

 

 

Akelsbarg

 

Die Ortschaft Akelsbarg ist eine ca. 200 Jahre alte Moorkolonie, die sich entlang dem rund 100 Jahre alten Ems-Jade-Kanal erstreckt. Dieser Kanal verläuft von Emden nach Wilhelmshaven und überwindet mittels mehrerer Schleusen das "Ostfriesische Bergland". Gutes Angelrevier.

 

 

 

Aurich-Oldendorf

 

Die Ortschaft lag ursprünglich am riesigen, unwegsamen Morr und erstreckt sich auch noch heute von Westgroßefehn kilometerweit in östlicher Richtung. Sie ist ca. 800 Jahre alt und enthält neben hübschen Einzelgehöften innerhalb des Ortes eine Einraumkirche aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts auf einem Hügel. Die Kirche enthält die Barockkanzel aus dem Ende des 17. Jahrhunderts.

 

 

 

Bagband

 

Ähnlich der Ortschaft Aurich-Oldendorf lag die Ortschaft Bagband an der südlichen Kante des vor 350 Jahren vorhanden gewesenen Moores. Sie ist ein altes Bauerndorf mit teilweise der großen Gehöften. Die Kirche aus der Mitte des 13. Jahrhunderts enthält die Skulptur "Madonna von Bagband auf der Mondsichel" aus dem Ende des 15. Jahrhunderts. Unweit der Kirche steht in einer Grünanlage der sogenannte "Hartog-Hinnerk-Stein" aus dem Jahre 1514, zu dem es eine interessante Geschichte gibt. Im "Mühlenhof" Bagband befindet sich die Teestube Eschen und in der ehemaligen Molkerei befindet sich die historische Landbrauerei "Ostfriesen-Bräu".

 

 

 

Felde und Wrisse

 

In der Ortschaft Felde ist die im Jahre 1866 erbaute Galerie-Holländer-Windmühle mit einem sogenannten "Steert" zu sehen. Eigentümer ist Herr Rolf auf der Heidt. Die Mühle hat, was ganz selten vorkommt, eine reetgedeckte Kappe. Auskünfte über die Mühle unter Telefon (04943) 707.

 

 

 

Holtrop

 

Der aufstrebende Ort enthält eine Kirche aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts, mit abseits stehendem dreischiffigen Glockenturm mit gut sichtbarer Seitenneigung (Schiefer Turm von Holtrop). Am Kampke Barger Weg und am Postweg befinden sich zwei Hügelgräber. Ein gepflegtes beheiztes Freibad lädt ein!

 

 

 

Mittegroßefehn und Ulbargen

 

Die Ortschaft Mittegroßefehn entstand vor etwa 200 Jahren im Zuge der Fehnentwicklung von West nach Ost. Da vor allem im Gebiet der heutigen Brauerei Feyen die Torfvorkommen sehr mäßig waren, entschloß man sich, das nördlich gelegene Langerack und etwa parallel dazu im Süden die Neue Wieke anzulegen, die sich heute nur noch als mittelgroßer Graben präsentiert. Die Landstraße Aurich/Leer wurde im Jahre 1840 erbaut und bildet die östrliche Grenze der Ortschaft. In der Ortschaft Ulbargen stand fürher die Burg "Uterbörg".

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